Gemeinsam für schnelles Internet in Lünzen

Unmut in Lünzen über die unzureichende Versorgung mit schnellem Internet und ausreichendem Mobilfunk ist groß. Das hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil zuletzt auf dem von ihm organisierten Breitband-Gipfel in Soltau erfahren. Weil dort mehrere Anwohner auf die schlechte Versorgungslage im Schneverdinger Ortsteil hingewiesen haben, sagte Klingbeil sofort zu sich vor Ort genauer über die Situation informieren.

Übergabe Unterschriftenlisten.Nun sprach der 35-Jährige gemeinsam mit den Stadtratsmitgliedern Rolf Weinreich und Dieter Möhrmann sowie Peter Schmidt vom SPD Ortsverein mit Lünzener Bürgern und Unternehmern über die Probleme. Viele Einwohner und Unternehmer seien frustriert weil der Ort weiterhin keinen flächendeckenden Zugang zum schnellen Internet habe. Für Hotelbetreiber oder Handwerker in Lünzen werde dies immer mehr zu einem Wettbewerbsnachteil. Neben der schlechten Internetversorgung sei auch die Mobilfunk-Abdeckung gerade im Vodafone-Netz häufig extrem schlecht. Viele Lünzener seien auf das Festnetz-Telefon angewiesen. Um die Frustration der knapp 700 Einwohner zu unterstreichen wurde Klingbeil während des Termins zudem eine Unterschriften-Liste übergeben.

„Der Zugang zum schnellen Internet gehört für mich zu öffentlichen Daseinsvorsorge, deshalb werde ich die Lünzener in ihrem Ansinnen unterstützen“, machte Klingbeil im Gespräch deutlich. Der 35-Jährige will sich nun in einem Schreiben an den Mobilfunk-Anbieter Vodafone wenden, um eine pragmatische Lösung der Mobilfunk-Problematik zu erreichen. Darüber hinaus sprachen sich Klingbeil und die anwesenden Stadtratsmitglieder dafür aus einen runden Tisch zur Breitband-Versorgung in Lünzen mit allen wesentlichen Akteuren zu veranstalten. „Es gibt hier viele Ideen für eine Verbesserung der Breitbandversorgung. Nun geht es darum Informationen zu bündeln und dann gemeinsam in eine Richtung zu gehen“, so Klingbeil, der  dafür den Kontakt zu den Telekommunikationsanbietern herstellen will. „Es ist gut, dass auch Bürgermeisterin Moog-Steffens am Thema dran ist. Es muss hier jetzt etwas voran gehen“, sagte Klingbeil beim Termin.

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