Rückkehr des Wolfes – Die Sicherheit des Menschen hat Vorrang, Nutztierhalter unterstützen

Am heutigen Mittwoch (10. Februar 2016) fand im Agrarausschuss des Niedersächsischen Landtages eine Anhörung zum Thema Wolf statt. Hierbei zeigte sich, dass es für die Nutztierhalter schnellere und unbürokratische Hilfen geben sollte, um diese besser unterstützen zu können.

„Im Nachbarland Sachsen sieht man, wie Gelder für die Schutzmaßnahmen und als Entschädigung für gerissene Tiere noch unbürokratischer an die Betroffenen ausgezahlt werden“, so der agrarpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wiard Siebels.

„Wir müssen auch die Akzeptanz für den Wolf bei der Bevölkerung und den Nutztierhaltern steigern. Hierzu gehört es, dass notwendige Vergrämungsmaßnahmen schnellstmöglich ergriffen werden und, falls diese nicht greifen, auffällige Wölfe der Population entnommen werden.

Siebels merkt an: „Eine Aufnahme des Wolfes in das Jagdgesetz, so wie es die FDP fordert, ist schon rechtlich zurzeit unmöglich. Das hat ausdrücklich auch die Landesjägerschaft heute noch einmal klargestellt. Die FDP muss deshalb von diesem unsinnigen Vorschlag endlich abrücken und sich den berechtigten Sorgen von Bürgern und Nutztierhaltern widmen.“

„Wir müssen die Bürger schützen, durch Vergrämungsmaßnahmen und am Ende auch durch die Entnahme verhaltensauffälliger Wölfe. Wir müssen Nutztierhaltern durch finanzielle Hilfen für Schutzmaßnahmen und unbürokratische Zahlung von Entschädigungen helfen. Dann wird die Rückkehr des Wolfes auch in der Bevölkerung Akzeptanz finden“, so Siebels abschließend.

Frank Jungbluth
Pressesprecher
SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag
Internet: www.spd-fraktion-niedersachsen.de

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