SPD will Seniorenwunsch nach Initiative für bezahlbaren Wohnraum nachkommen

Zum 11. Mal hatte der Schneverdinger SPD-Ortsverein Senioren zu einer Veranstaltung eingeladen. Diesmal traf man sich zu einem Kaffeetrinken in der Kaffee-Stuuv. Man zog Bilanz der letzten fünf Jahre Kommunalpolitik in Schneverdingen und wagte einen Ausblick auf die kommende Wahlperiode von 2016 bis 2021.

Dieter Möhrmann, als Initiator der Veranstaltungsserie, blickte kurz zurück auf die vergangenen fünf Jahre Kommunalpolitik in Schneverdingen,  bevor der Ortsvereinsvorsitzende, Hans Jürgen Thömen, einen Überblick über die Ideen der SPD für die kommende Wahlperiode gab.

Danach wurde diskutiert. Zentrales Thema der Anwesenden war der Wunsch nach bezahlbaren, barrierefreien, zentral gelegenen Wohnungen für ältere Menschen. Möhrmann und Thömen wiesen darauf hin, dass das bisher kein konkretes Thema für aktive Kommunalpolitik war, die Stadt selbst habe kaum Einfluss auf verlangte Mieten von Privaten. Man habe sich bisher darauf beschränkt, durch Planungen von Baugebieten hier private Initiativen indirekt zu fördern. Tenor der Meinungen der Anwesenden war aber der Wunsch, dass die Stadt hier direkt initiativ werden solle. Hingewiesen wurde auf Beispiele anderer Kommunen in Niedersachsen. Die SPD hatte das Thema in das Wahlprogramm schon aufgenommen, wird sich aber nun noch einmal darum kümmern, um zu klären, was in Schneverdingen zusätzlich kommunal möglich wäre. Das Thema sozialer Wohnungsbau insbesondere für Ältere soll angepackt werden.

Anerkennend wurden im Weiteren die Arbeit von Bürgermeisterin, Meike Moog-Steffens, sowie die gute finanzielle Situation der Stadt Schneverdingen angesprochen. Die anwesenden SPD-Kandidaten für die Kommunalwahl nahmen das zum Anlass für eine verlässliche Mehrheit durch die SPD im Stadtrat für die Bürgermeisterin, die ja parteilos auf dem Ticket der SPD gewählt wurde, zu werben.

Nach zwei Stunden Diskussion über weitere kommunalpolitische Themen wie Hundesteuer, Polizeipräsenz und Kindergartengebühren ging die Veranstaltung zu Ende. Möhrmann und Thömen sagten zu, auch in 2017 wieder einzuladen.

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