Gruppe SPD/GRÜNE will mit Jugendlichen diskutieren

Als letzten Antrag in der vergangenen Wahlperiode hat die alte und nun auch neue Mehrheitsgruppe SPD/GRÜNE zur konstituierenden Ratssitzung am 07. 11.2016 einen Antrag zum Thema „Pimp your Town“ gestellt. Hervorgegangen ist dieser Antrag aus dem gleichnamigen Planspiel mit Schülern und Schülerinnen der KGS, initiiert durch den Verein „Politik zum Anfassen e.V.“.

Im Rahmen des Unterrichtes am 31.08.2016, 01.09.2016 und 09.09.2016 haben 89 Jugendlichen der Schulklassen 9I, 10S und 10U Anträge bearbeitet und vorbereitet, diese dann in den entsprechenden fiktiven Fraktionssitzungen, danach dann in den drei parallel stattfindenden Ausschüssen („Schule, Soziales, Sport“, „Demokratie und Beteiligung“ und „Bau, Verkehr, Umwelt“) rege diskutiert und abschließend in einer ebenso fiktiven Ratssitzung beraten, debattiert und beschlossen. Begleitet wurden sie dabei von Mitgliedern des Stadtrates. Die fiktive Ratssitzung wurde dann aber vom echten Ratsvorsitzenden Dieter Möhrmann, der Bürgermeisterin Meike-Moog Steffens und Mitarbeitern der Verwaltung geleitet bzw. begleitet. Die gesamte Veranstaltung fand auf allen Seiten große Anerkennung, nicht nur bei den Schülern und Schülerinnen der KGS mit dem erworbenen Verständnis für die Kommunalpolitik, sondern auch bei den „echten“ Politikern mit der Erkenntnis der Interessen aus den Anträgen der Jugendlichen.

pimp_your_town

Die Mehrheitsgruppe SPD/GRÜNE hat nunmehr einen Antrag an den Schneverdinger Stadtrat gestellt, um in geeignetem Format mit den Schülerinnen und Schülern weiter diskutieren zu können. „Einige Beschlüsse von den insgesamt 45 Anträgen der fiktiven Ratssitzung sind so interessant und spannend, dass die Gruppe beantragt zu prüfen, welche dieser fiktiven Vorschläge tatsächlich als Ratsbeschlüsse umgesetzt werden könnten“, so Gruppensprecher Rolf Weinreich zur Begründung des Antrags. In der konstituierenden Ratssitzung am 07.11.2016 bekräftigte der Gruppensprecher nochmal, „dass bei den teilnehmenden Jugendlichen definitiv keine Politikverdrossenheit anzumerken war“ und letztlich wurde Antrag einstimmig zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Soziales, Kultur und Integration verwiesen.

Link zum Antrag „Pimp your town“ an die Stadtverwaltung vom 24.10.2016: Antrag „Pimp your town“

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