Schneverdinger Senioren besuchten Hotel Camp Reinsehlen

Rund 50 Senioren aus Schneverdingen nahmen die zwölfte Einladung des SPD-Ortsvereins an und fuhren mit dem stellvertretenden Bürgermeister Hans-Jürgen Thömen und dem Ratsvorsitzenden Dieter Möhrmann zum Hotel Camp Reinsehlen. Dort zeigte Hotel-Chef Helko Riedinger den Teilnehmern in zwei Gruppen zunächst die neu erstellten Hotelzimmer und die  neue zusätzliche Veranstaltungshalle. Anschließend gab es eine kurze Aussprache über bundespolitische Themen mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil.

Helko Riedinger berichtete, dass mit dem Neubauten das Hotel nun über insgesamt 91 Hotelzimmer verfüge. Wesentliche Nutzer seien Firmen mit ihren Tagungen sowie Heidebesucher aber auch Hochzeitsfeiern fänden zunehmend in dem Naturhotel in Mitten der Weite der größten Magerrasenfläche in Niedersachsen statt.

In der anschließenden auch kontroversen Diskussion mit SPD-MdB Lars Klingbeil wurden bundespolitische Themen angesprochen. Klingbeil nahm Stellung zu den Plänen der SPD zur Sicherung der gesetzlichen Rente, er wies darauf hin, dass in der Großen Koalition so manche Pläne der SPD auch in anderen Politikbereichen mit der CDU/CSU nicht umsetzbar waren. Klar positionierte Klingbeil sich zur Frage des Asylrechts, für ihn könne es keine Obergrenzen, wie von der CSU gefordert, geben, allerdings müsse dafür gesorgt werden, dass abgelehnte Asylbewerber Deutschland auch wieder verlassen. Er sprach sich auch dafür aus, dass eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge in der EU stattfände und forderte Sanktionen für EU-Länder, die sich weigerten, diese Menschen aufzunehmen. Zu Beginn der Diskussion warb Dieter Möhrmann für die kommenden Wahlen für die beiden Direktkandidaten für den Bundestag, Lars Klingbeil und Tatjana Bautsch, die ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm,  für den niedersächsischen Landtag. Es habe sich in den letzten fünf Jahren gezeigt, so Möhrmann, wie schwierig es sei, kommunale Themen im Landtag und mit der Landesregierung zu besprechen, wenn es keinen Abgeordneten in Hannover gäbe, dies würde nur durch ein Direktmandat für Tatjana Bautsch über die Erststimme gewährleistet. Auch Klingbeil sollte diesmal das Direktmandat für den Bundestag schaffen, auch hier gäbe es viele Themen, die nur über persönliche Kontakte über Abgeordnete aus dem Heidekreis umgesetzt werden könnten.

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